Checkliste für Musik-Metadaten & Credits
Stellen Sie sicher, dass Ihre Musik bereit für den Vertrieb und das Sync-Business ist. Mit unserer umfassenden Metadaten-Checkliste überlassen Sie Ihre Tantiemen nicht dem Zufall.
Die professionelle Checkliste für Musik-Metadaten
Nutzen Sie diese Struktur, um Ihre Daten zu organisieren, bevor Sie sie bei Ihrem Distributor oder bei The Musical Road hochladen.
1. Basis-Informationen zum Release
- Release-Titel: Exakt so, wie er auf dem Artwork erscheint.
- Version-Info: (z. B. Radio Edit, Remix, Acoustic). Bei Standardversionen leer lassen.
- Hauptkünstler (Primary Artist): Der oder die primär genannten Künstler.
- Featuring-Künstler: Musiker, die am Track mitwirken, aber nicht Inhaber des Projekts sind.
- Genre & Sub-Genre: Seien Sie präzise (z. B. „Melodic Techno“ statt nur „Electronic“).
- Veröffentlichungsdatum: Achten Sie darauf, dass dies mit Ihrem Release-Plan übereinstimmt.
2. Technische Identifikatoren
- ISRC: (International Standard Recording Code) für jeden Track. Nutzen Sie unseren ISRC-Validator, falls Sie unsicher sind.
- UPC/EAN: (Universal Product Code) für das gesamte Album oder die Single.
- BPM: Essenziell für die Promotion im DJ-Bereich.
- Tonart (Key): (z. B. C-Moll) hilft Kuratoren, Ihren Track harmonisch in Playlists zu mischen.
3. Rechte & Credits (Die „Money“ Data)
- Songwriter: Nur Klarnamen (keine Künstlernamen).
- Publisher (Verlag): Die Entität, die die Kompositionsrechte hält. Wenn Sie selbst verlegen, geben Sie Ihren eigenen Verlagsnamen an.
- Split-Anteile: Müssen für Text und Musik jeweils insgesamt 100 % ergeben.
- Verwertungsgesellschaften (PRO): Geben Sie an, ob Sie bei der GEMA, AKM oder SUISA gemeldet sind.
4. Kreative Metadaten
- Lyrics: Reiner Text ohne Zeitstempel (außer bei expliziter Anforderung von Synced Lyrics).
- Explicit Content Tag: Ja/Nein. Seien Sie ehrlich, um Takedowns zu vermeiden.
- Sprache: Die Hauptsprache des Gesangs.
Pro-Tipp: Der „Sync-Ready“-Standard
Wenn Sie möchten, dass Ihre Musik in Filmen oder Serien platziert wird, benötigen Music Supervisor zusätzliche „Description Metadata“:
- Moods: (z. B. Uplifting, Dark, Cinematic)
- Instrumente: (z. B. Analog-Synth, Akustikgitarre)
- Vokales Geschlecht: (z. B. Weibliche Vocals, Instrumental)
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FAQ
- Warum sind korrekte Metadaten für Musiker so wichtig?
- Ohne korrekte Metadaten können Streaming-Dienste und Verwertungsgesellschaften wie die GEMA Streams nicht korrekt zuordnen, was zu massiven Verlusten bei den Tantiemen führt.
- Was ist der Unterschied zwischen ISRC und UPC?
- Der ISRC identifiziert eine einzelne Aufnahme (Track), während der UPC das gesamte Produkt (Single, EP oder Album) kennzeichnet.